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Gericht:KG Berlin 5. Strafsenat
Entscheidungsdatum:03.11.2015
Aktenzeichen:(5) 121 Ss 203/15 (53/15)
ECLI:ECLI:DE:KG:2015:1103.5.121SS203.15.53.0A
Dokumenttyp:Beschluss
Quelle:juris Logo
Normen:§ 244 Abs 1 Nr 1 Buchst a StGB, § 261 StPO, § 267 StPO

Diebstahl mit Waffen: Subjektive Komponente hinsichtlich des Beisichführens eines gefährlichen Werkezugs

Leitsatz

1. Die - den Qualifikationstatbestand eingrenzende - subjektive Komponente des Beisichführens eines gefährlichen Werkzeugs setzt voraus, dass der Täter dieses bewusst gebrauchsbereit bei sich hat. Ausreichend, aber auch erforderlich ist insoweit das allgemeine, noch auf keinen bestimmten Zweck gerichtete, während der Tatbegehung aktuelle Bewusstsein, ein funktionsbereites Werkzeug zur Verfügung zu haben, welches geeignet ist, erhebliche Verletzungen zu verursachen (sogenanntes "parates Wissen").

2. Es ist Aufgabe des Tatrichters, ausreichende Feststellungen zum Vorstellungsbild des Täters zu treffen, wobei die Anforderungen umso höher sind, je weniger der bestimmungsgemäße Gebrauch des Gegenstandes eine Zweckentfremdung als potentielles Nötigungsmittel nahelegt.

 


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