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Gericht:Landessozialgericht Berlin-Brandenburg 11. Senat
Entscheidungsdatum:11.06.2009
Aktenzeichen:L 11 VH 35/08
ECLI:ECLI:DE:LSGBEBB:2009:0611.L11VH35.08.0A
Dokumenttyp:Urteil
Quelle:juris Logo
Normen:§ 1 Abs 1 Nr 1 HHG, § 4 Abs 1 Nr 1 HHG, § 4 Abs 5 S 1 HHG, § 109 SGG, § 118 SGG ... mehr

(Häftlingshilfegesetz - Beschädigtenversorgung - in der ehemaligen DDR erlittene rechtsstaatswidrige Haft - Heimerziehung im Jugendwerkhof - psychisches Trauma - Sachverständiger nach § 109 SGG - Benennung eines Diplom-Psychologen - Verwertungsverbot)

Leitsatz

1. Kann die in der ehemaligen DDR erlittene rechtsstaatswidrige Haft als wesentliche Ursache einer psychischen Störung festgestellt werden, bedarf es keiner Abgrenzung zu den Folgen einer Heimerziehung im Jugendwerkhof.

2. Der Kläger darf einem Diplom-Psychologen als Sachverständigen nach § 109 Sozialgerichtsgesetz benennen.

3. Holt das Landessozialgericht ein solches Gutachten ein, weil es auch im Rahmen der Amtsermittlung hierzu berechtigt wäre (§ 118 SGG i.V.m. § 404 ZPO), folgt aus § 109 SGG kein Verwertungsverbot.

 


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